Freitag, 24. November 2017
diese vielen Gedanken im Kopf
Ich schreibe heute meinen ersten Eintrag. Ich weiß nicht, ob es mir gut tun wird oder mir etwas bringt. Ich weiß aktuell gar nichts...zumindest fühle mich so. Ich bin innerlich leer und wenn ich etwas fühle,dann wird mir übel. Ich hing vor einer Stunde über der Toilette und habe alles rausgekotzt, was in mir war. Mir geht es grad etwas besser. Was ist nur los mit mir?? Es macht mir Angst! Ich kenne dieses Gefühl! Das Gefühl die KOntrolle zu verlieren, nicht mehr handlungsfähig zu sein, abhängig zu werden. Ich bin allein. Ich komme auch gut allein klar. Ich falle niemanden zur Last! Keiner muss sich um mich kümmern! Das versichere ich immer allen. Meinen Freunden, meinen Eltern, meinen Kindern, meinem Partner..oder Affäre...oder Liebe meines Lebens. Keine Ahnung wie ich ihn nennen soll. Ich liebe ihn- das kann ich mit Sicherheit sagen. Aber nicht ihm..warum nicht? Mir bleiben die Worte immer wieder im Hals stecken und ich bekomme Panik. Ich habe Angst,wenn ich sie ausspreche, dann wird etwas anders...Ich habe Angst vor Veränderungen. Ich weiß, vom Kopf her, das Veränderungen auch was gutes bedeuten können. Aber eben auch negatives... Es gibt immer zwei Seiten...ich glaube an das Yin & Ýan -Prinzip! Das Gute existiert nicht ohne das Schlechte. Im schönen liegt auch immer etwas unschönes. Lebe den Moment! - und nach jedem schönen folgt ein unschöner. Je wohle ich mich fühle, desto schlechter fühle ich mich danach. Ich weiß nicht,wie ich leben soll-nach welchen Regeln??Auf der einen Seite soll man sein Leben,wie man es mag..auf der anderen Seite muss man sich ständig anpassen,um in der Gesellschaft klar zu kommen. Ich bin so harmoniesüchtig, das ich den kleinsten STreit kaum ertrage. Wenn es meinem Umfeld schlecht geht, dann fühle ich mich verantwortlich, damit es allen wieder gut geht. Ich habe stänig das Gefühl zwischen den Stühlen zu stehen. Ich habe Verständnis für allen und jeden... nur hat keiner Verständnis für mich- zumindest ist so Gefühl. Ist das Realität oder Einbildung? Ich will nirgends anecken, ich möchte,das man mich mag und gern mit mir zusammen ist. Ich bin immer für alle da.Ich höre immer zu. Ich nehme jeden wie er ist, auch wenn es ihm nicht gut geht. Und selbst bekomm ich kein Wort raus und kann sagen: es geht mir nicht gut! warum nicht? wieso muss ich immer so tun,alsob alles i.o. wäre und ich alles im Griff hab. Immer die Starke...niemals schwach.

Er hat mir Kaffee gebracht. Er hat mich gefragt, was ich will. Ich weiß nicht,was ich will... ich muss nie darüber nachdenken! Ich funktioniere! Ich kümmer mich um meine Kinder,meine Patienten, meine Oma, meine Freunde... ich höre allen zu und dann geht es ihnen besser.. ich mache nichts, außer zuhören. Ich gebe keinen blöden Ratschläge. Ich versuche sie nicht zu bewerten. Ich spüre,wenn sie reden, dann werden sie leichter...alle haben ihre Höhen und Tiefen.. ich bin immer da. Und wer ist für mich da? ich fühle mich oft allein. Meine beste Freundin wäre da...ich könnte sie jetzt anrufen und sie wäre da...und was soll ich ihr sagen??? Keine Ahnung! Ich will auch allein sein- ich möchte niemanden zur Last fallen... er fragt immer: alles gut? ich sage immer: JA! soll ich mal Nein sagen? nur dann muss ich erklären,was los ist...das ist immer die typische Frage: NEIN? Was ist den los? und ich denke nur:ich weiß es selbst nicht! ich weiß nur, das nicht alles ok ist! und doch versuche ich mich immer wieder selbst zu beruhigen...meine Kinder sind gesund. Ich bin gesund. Ich habe einen Job, ich habe ein Dach über den Kopf und kann mir was zu Essen kaufen. Ich fahre in den Urlaub und bin unabhängig. EIgentlich habe ich alles...

was ist nur los mit mir????

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